Es ist schon Tradition, dass der Seniorenclub an Ostern Geschenke verteilt. Und es ist auch Tradition, dass sich Karin Schmitt hier jedes Jahr mit vollem Einsatz engagiert. Und es ist ebenfalls Tradition, dass sie ihre kleinen Unikate aus Holz an den Seniorenclub spendet. Tradition ja, aber selbstverständlich ist es nicht. Deshalb war es der Vorsitzenden Rosi Hentschel auch sehr wichtig, ganz herzlich Vergelt`s Gott zu sagen für die Arbeit und das Engagement.
Die Eröffnung der Heiligen Woche beginnt in Wallenfels mit der Palmprozession am Sonntag. Das Fastenessen sowie der Kreuzweg zur Schloßkapelle am Nachmittag gehören anschließend einfach dazu.
Die Fastenzeit ist eine Zeit der Besinnung und der Einkehr. Traditionell wird in den Wochen vor Ostern der Kreuzweg Jesu betrachtet und gebetet. Dazu hatte auch der Seniorenkreis um Rosi Hentschel eingeladen. Dienstagnachmittag finden die Treffen des Seniorenkreises statt und so stand diesmal eine "Kreuzweg-Andacht" auf dem Programm.
Mit einem Firmauftakt-Gottesdienst am 14. März wurde die Firmvorbereitung für das Obere Rodachtal eröffnet. 26 Firmlinge aus den Gemeinden Nordhalben, Steinwiesen und Wallenfels bereiten sich auf die Spendung des Sakramentes vor. Pfarrer Detlef Pötzl und Pfarrer Richard Reis begrüßten die Jugendlichen herzlich in der St.-Thomas-Kirche in Wallenfels. Von Pastoralreferent Harald Ulbrich bekamen die Jugendlichen Geschenke überreicht.
Mystisches Licht auf der Bühne, ein Erzähler, der es sich im Ohrensessel bei gedämpften Lichterschein bequem gemacht hat und eine Spannung in der Luft, die man fast fühlen kann. Leise, fast lautlos atmen die Zuschauer, die sich im Kulti eingefunden haben, um das Kindermusical der angels Kids anzuschauen. „Sternenzauber – wir sind für dich da“, so heißt das Stück und es gibt eine Botschaft weiter, die wichtig ist für Groß und Klein, für alle Menschen dieser Erde.
Am Samstag, 21. Februar fand das alljährliche Treffen der WallfahrtsführerInnen in Marienweiher statt. Das Jahresmotto der Wallfahrtssaison 2026 in Marienweiher ist "Maria, du bist unsere Mutter". Die Wallfahrt nach Marienweiher findet in Wallenfels am 2. Mai statt.
Egal, ob jung oder etwas älter, Faschingsnarr oder einfach nur ein fröhlicher Mensch – sie alle trafen sich zum Faschingsgottesdienst, der zur närrischen Zeit in Wallenfels einfach dazu gehört. Auch in diesem Jahr stand er unter dem Thema „Freude“
Mit dem Wallenfelser Leichenwagen wurden jahrzehntelang die Toten von Wallenfels transportiert. Dieser Leichenwagen wurde am 24. Oktober 1901 beim Spießmacher in Kronach von der damaligen Marktgemeinde Wallenfels angeschafft. Die im Wohnhaus Verstorbenen wurden „in Festtagskleidung angezogen und danach im Bett aufgebahrt. Nach dem Tod wurden im Sterbezimmer Kerzen angezündet, ein Kreuz aufgestellt und für die Verstorbenen gebetet, vor allen Dingen Rosenkränze. Erst später wurden die Toten in einen Sarg gelegt. Zu früherer Zeit machte Schreinermeister Andreas Krüglein, Spitalstraße die dazu passenden Särge.
Zu allen Zeiten hatten die Menschen Angst und Respekt vor den großen Epidemien und Pandemien, die immer wieder Länder, ja ganze Kontinente heimsuchten. Am schlimmsten wütete die Pest und das gleich in mehreren Jahrhunderten. Hilfesuchend wandten sich die Wallenfelser in jener Zeit an Gott und leisteten im Jahr 1626 das Gelübde: am Gedenktag des Heiligen Sebastian eine Prozession durchzuführen, wenn er die Gegend von der Pest, „dem Schwarzen Tod“, befreien würde. Und die Einwohner von Wallenfels hielten ihr Versprechen. Seit 400 Jahren zieht alljährlich am Gedenktag des Heiligen Sebastian, dem 20. Januar, ein großer Zug an Gläubigen durch die Straßen.
Zum Gelingen der Aktion tragen jedes Jahr ganz viele ihren Teil bei, mehr als 30 Helfer waren beteiligt, damit am Ende "alles läuft".