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Wallenfelser Pfarrhaus wurde gründlich saniert

Pfarrhaussanierung 2014 Wallenfels
Datum:
Veröffentlicht: 31.10.14
Von:
Heinrichsverlag Bamberg

In nächster Zeit soll das Pfarrhaus bezugsfertig sein

Das Pfarrhaus in Wallenfels wurde jetzt umgebaut und gründlich saniert. Vielfältig waren die dazu nötigen Arbeiten. Die Gesamtkosten wurden mit gut 353.500 Euro veranschlagt.
Das Pfarrhaus in Wallenfels wurde jetzt umgebaut und gründlich saniert. Vielfältig waren die dazu nötigen Arbeiten. Im Bereich der Decke über dem Obergeschoss waren zum Beispiel starke Feuchteschäden an den Deckenbalken und an den Bodendielen festzustellen. Diese waren durch kondensierenden Dampf an den kalten Oberflächen der Fußböden des unbeheizten Dachbodens entstanden. Daraus resultierte ein sehr starker Anobienbefall und Fäulnisschäden an den Deckenbalken. Die Decke wurde daher mit einer Dämmebene und einer feuchteadaptiven Dampfbremse versehen. Bei den alten Fenstern handelte es sich um Holzfenster mit Doppelverglasung, einflügelig, ohne Teilungen. Sie wiesen sehr starke Verbrauchsschäden auf. Daher wurden sie gegen neue Holzfenster in Hartholzausführung, zweiflügelig, mit schmalen Flügelprofilen und Kämpfern, deckend behandelt, ausgetauscht.
In der Pfarrwohnung wurde ein neues Bad für den Pfarrer und ein WC mit Dusche für Gäste eingebaut. Die alten Bäder waren über 40 Jahre alt und verbraucht. Weiterhin wurde ein Anschluss für die Küche im OG eingebaut. Im Erdgeschoss waren nur geringfügige Umbauarbeiten im Bereich WC und Küche nötig. Heizungstechnisch war das Pfarr- haus und der Keller bereits im Jahre 2013 mit einer Pelletsheizanlage mit Warmwasserbereitung ausge- stattet. Grundrissbedingt waren teilweise zusätzliche neue Heizkörper notwendig. Die Boden- und Wandbeläge waren wegen des Alters und Konstruktionsfehlern im Bodenaufbau unbrauchbar und wurden abgebrochen. In den neuen Bädern wurden die Fliesenbeläge an den Wänden und auf dem Boden erneuert.
Bei Räumen mit größeren Eingriffen in der Pfarrwohnung, wie im Bereich Wohnen, Essen, wo auch Wände abgebrochen wurden, war ein neuer Fußbodenaufbau mit Trockenschüttung als Untergrundausgleich, Holzfaserdämmplatten und einem zweilagigen Trockenestrich aus Verlegeplatten notwendig.
Bie den Voruntersuchungen wurden von einem Holzschutzsachverständigen verschiedene Schadensbilder im Dachstuhl und an den Holzbalkendecken ein aktiver, massiver, flächendeckender Anobienbefall an den feuchten Bodendielen im Dachraum festgestellt. Außerdem wurde der Holzwurmbefall auch an der gesamten Dachstuhlkonstruktion an verschiedensten Stellen erkannt – hauptsächlich im Bereich der Traufe. Die Bauteile wurden frei gelegt, gereinigt und durch ein Aufbringen von Boraten im Sprühverfahren behandelt.
Weiter wurde ein teilweise starker Pilzbefall, vor allem im Giebelgeschoss, an den flach geneigten Dachflächen, an der Schalung und an den Sparren festgestellt. Besonders stark war der Befall und die resultierenden Fäulnisschäden im Bereich der Dachflächenfenster, wodurch Undichtigkeiten und Kondensatfeuchte ständig vorherrschte. Die tragenden Bauteile wurden stellenweise ausgetauscht und mit Vierungen wieder tragfähig gemacht. Weiterhin wurden diese vorbeugend gegen Pilzbefall behandelt.
Die Eicherustikaltüren reinigten und beschichteten die Fachleute neu, so dass ein einheitliches Erscheinungsbild zu den neu ergänzten Türen entstand.
Das Dach musste umfangreich repariert und neu eingedeckt werden. Die Gesamtkosten wurden mit gut 353.500 Euro veranschlagt.