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Inventar

Mehr Informationen und ausführliche Beschreibungen im Kirchenführer (3,50 EUR, Schriftenstand).

Der Hochaltar

Der Apostel Thomas (Mitte) mit Lanze als Zeichen seines Martyriums und Buch wird von den Aposteln Petrus (links, die Evangelienseite) und Paulus (rechts, die Epistelseite) flankiert. Als Attribute trägt Petrus die Schlüssel, gold und silber- zu binden und zu lösen, in der linken Hand und das aufgeschlagene Buch in der rechten. Paulus trägt ein Schwert als Zeichen seines Martyriums in der rechten Hand. Unter dem linken Arm trägt er ein geschlossenes Buch. Ein weiterer Hinweis auf seine missionarische Tätigkeit ist der umgestürzte Dreifuß mit den Widderköpfen unter seinem rechten Fuß; auch auf die Bereitschaft für den Glauben zu sterben weist dieses Symbol mit Bezug auf seine erste Missionsreise hin. Als Zeichen des Heiligen Geistes ist über den Heiligen die Taube zu sehen.Auf den Flügeltüren des Anbetungstabernakels sind die Symbole der vier Evangelisten abgebildet: Im Uhrzeigersinn sind dies (von rechts oben): Adler (Johannes), Stier (Lucas), Löwe (Marcus) und Engel (Matthäus).

Seitenaltäre

Es handelt sich um zwei neugotische Seitenaltäre, eine Stiftung der Witwe Gareis von 1897. Rechts vom Eingang aus gesehen, befindet sich der Auferstehungsaltar mit den Geheimnissen des schmerzreichen Rosenkranzes und links der Muttergottesaltar mit den Geheimnissen des freudenreichen Rosenkranzes. Der rechte Seitenaltar zeigt im Zentrum die Auferstehung Christi. Das neugotische Werk wurde in der Werkstatt Stengel, Staffelstein gefertigt und 1897 in der Kirche installiert, ebenso wie der linke Seitenaltar.
Der linken Seitenaltare zeigt in der Mitte die Geburt Christi: Die Hirten sind gekommen und bringen dem neugeborenen Messias Geschenke. Details, die erst bei näherer Betrachtung auffallen: Die Schale mit den frischen Früchten in den Händen des Hirten oder die Sterne am Himmel im Hintergrund der Darstellung.

St. Thomas und das Thomaskreuz

Patronatsfest ist der 03. Juli. Auf dem Volksaltar ist das Thomas-Kreuz zu finden, das aus Indien stammt, wo der Apostel Thomas missionarisch tätig gewesen ist. Noch vor dem Erreichen der ersten Europäer hatten sich auf dem Subkontinent bereits christliche Gemeinden gegründet.

Die Heiligenfiguren

Um einige zu nennen: Die Statue Johannes des Täufers ist auf dem Taufstein zu finden. Die Statue der Heiligen Kunigunde stand ursprünglich am Hochaltar und wurde im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts gefertigt. 1920 wurde die Darstellung Herz Mariä aufgestellt. Die Statue stammt aus St. Ulrich, Grödnertal.

Fenster

Alle wurden gestiftet, das älteste ist datiert auf 1896 und zeigt den Hl. Heinrich und die Hl. Kunigunde. Vor allem die Auswanderer, die sich in Amerika ein neues Leben aufgebaut haben, zeigten mit diesen Stiftungen die Verbundenheit zu ihrer Heimat. Vergleichbare Fenster finden sich sonst nirgends in der Region. Farbgebung und Machart sind einzigartig.

Orgel

Am 27. Oktober 1968 eingeweiht, 1260 Pfeifen.

Glocken

Die vier Glocken wurden am 20. Juli 1949 geweiht. Die größte mit einem Durchmessern von 1,24 m und einem Gewicht von 1180 kg ist dem Hl. Herzen Jesu geweiht (Klang E), die kleineren dem Hl. Herzen Mariens (G#,  0,98 m, 550 kg), dem Hl. Josef (H, 0,81 m, 310 kg) und dem Hl. Thomas (C#, 0,71 m, 215 kg).

Was Sie sich sonst noch anschauen sollten:

Opferkerzenstand. Kreuzweg. Marienbild (über der Sakristei).