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Egal, ob jung oder etwas älter, Faschingsnarr oder einfach nur ein fröhlicher Mensch – sie alle trafen sich zum Faschingsgottesdienst, der zur närrischen Zeit in Wallenfels einfach dazu gehört. Auch in diesem Jahr stand er unter dem Thema „Freude“
Mit dem Wallenfelser Leichenwagen wurden jahrzehntelang die Toten von Wallenfels transportiert. Dieser Leichenwagen wurde am 24. Oktober 1901 beim Spießmacher in Kronach von der damaligen Marktgemeinde Wallenfels angeschafft. Die im Wohnhaus Verstorbenen wurden „in Festtagskleidung angezogen und danach im Bett aufgebahrt. Nach dem Tod wurden im Sterbezimmer Kerzen angezündet, ein Kreuz aufgestellt und für die Verstorbenen gebetet, vor allen Dingen Rosenkränze. Erst später wurden die Toten in einen Sarg gelegt. Zu früherer Zeit machte Schreinermeister Andreas Krüglein, Spitalstraße die dazu passenden Särge.
Zu allen Zeiten hatten die Menschen Angst und Respekt vor den großen Epidemien und Pandemien, die immer wieder Länder, ja ganze Kontinente heimsuchten. Am schlimmsten wütete die Pest und das gleich in mehreren Jahrhunderten. Hilfesuchend wandten sich die Wallenfelser in jener Zeit an Gott und leisteten im Jahr 1626 das Gelübde: am Gedenktag des Heiligen Sebastian eine Prozession durchzuführen, wenn er die Gegend von der Pest, „dem Schwarzen Tod“, befreien würde. Und die Einwohner von Wallenfels hielten ihr Versprechen. Seit 400 Jahren zieht alljährlich am Gedenktag des Heiligen Sebastian, dem 20. Januar, ein großer Zug an Gläubigen durch die Straßen.
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Samstag, 28. Februar 2026 -
Sonntag, 01. März 2026