Freudig überrascht ist die Kreisgeschäftsführerin der Caritas, Cornelia Thron, von der Höhe des Schecks, den Klaus Wilhelm von der Igel-Apotheke in Wallenfels als Spende überreichte.
Datum:
Veröffentlicht: 3.7.14
Von:
Susanne Deuerling
Igel-Apotheke spendet 2.500 Euro für die neue Mikrofonanlage für die Kapelle
Seniorenarbeit ist ihm sehr wichtig, nicht nur in der Stadt, sondern auch hier auf dem Land. Deshalb engagiert sich Klaus Wilhelm von der Igel-Apotheke in Wallenfels nicht nur während seiner „Arbeitszeit“ für die älteren Menschen, indem er Rezepte einlöst, Medikamente ausgibt und was eben zur Arbeit in einer Apotheke gehört. Nein, er will darüber hinaus noch Gutes tun. „Ich finde es sehr gut, dass es in Wallenfels das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth gibt. Die Leute, die ich ja seit vielen Jahren kenne und betreue, können in ihrem Lebensumfeld bleiben“, betont Klaus Wilhelm. Die Igel-Apotheke betreut und beliefert seit vielen Jahren das Altenheim und die Zusammenarbeit war stets reibungslos und sehr gut, wie der Apotheker sagt. Und gerade deshalb fühlt er sich „ein klein wenig verantwortlich“ für all diese Männer und Frauen und deswegen überreichte er diese großzügige Spende, deren Betrag von 2.500 Euro er bis zur letzten Minute geheim gehalten hatte.
Sogar die Kreisgeschäftsführerin der Caritas, Cornelia Thron, war überrascht und sehr erfreut über die Höhe des Schecks, den Klaus Wilhelm aus der Verpackung hervorzauberte. Gerührt konnte sie auch den Verwendungszweck mitteilen, es soll eine neue Mikrofonanlage in der Kapelle eingebaut werde. Dafür wird die Spende verwendet. Genauso wie der Erlös des Altenheimfestes, das nun wirklich den richtigen Rahmen für diese Spendenübergabe darstellte. Seit vielen Jahren findet das Fest nun schon statt. Gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung Wallenfels lassen die Verantwortlichen der Caritas und des Heimes, allen voran der Heimleiter Bernd Robitschko und sein Team, die Heimbewohner ein Fest erleben mit Musik, Kaffee und Kuchen, Steaks und Bratwürsten und frischen kühlen Getränken. Die vielen Besucher beleben den Eingangsbereich, den Speisesaal und das extra im Hof aufgebaute Zelt. Unterhaltung, Besuche und „mal was anderes sehen und hören“ – das ist das Altenheimfest im Caritas Heim St. Elisabeth mitten in der Stadt Wallenfels.
Auch für Dekan Michael Dotzauer, der im Namen des Kreisverbandes der Caritas ein herzliches Vergelt`s Gott an alle sagte, die mitgeholfen haben, das Fest so schön zu gestalten, ist es wichtig, den Alltag einfach mal zu unterbrechen. „Unser Herrgott hat uns einen ganzen Tag in der Woche geschenkt und den können wir auch zu so einem herrlichen Fest nutzen“, sagte der Dekan. Und dass die Caritas und die Pfarrgemeinde sagen „das ist unser Haus“, zeugt von einem guten Miteinander. Auch für die politische Stadt Wallenfels und ihrem Bürgermeister Jens Korn ist es „unser Haus“. „Die Caritas ist ein Segen für unser Heim, sie kann den Bewohnern eine echte Heimat bieten“, sagte Korn.
Über die Höhe des Schecks, den Klaus Wilhelm von der Igel-Apotheke (4. v. re.) an Cornelia Thron (5. v. li) übereichte freuten sich von links Heinz Hausmann, Pater Jan Poja, Kirchenpflegerin Isabella Leipold, Bernd Sorgenfrei, Heimleiter Bernd Robitschko, Dekan Michael Dotzauer, Bürgermeister Jens Korn und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Bernhard Müller.